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Hardwareumbau:
Gerät öffnen: Schwarzes Außengehäuse nach vorne abziehen, Geräteboden und
Gerätedeckel entfernen.
Gerät mit Blick auf die Bauteileseite hinlegen, den vielpoligen Anschlußstecker
nach vorne.
Auf der Steckerleiste im Geräteinnern, in der Nähe des Steckers zur Aussenwelt
müssen Jumper gesteckt sowie ein Kabel angeschlossen werden.
Das andere Ende des Kabels ist an die Sicherung der Betriebsspannung
anzuschliessen.
Dieses Kabel legt die Betriebsspannung auf die Steckerleiste um z.B. einen TNC
oder eine Watchdogschaltung zu versorgen.

Neuer Kanalspeicher:
Sende- und Empfangsfrequenz werden im KF163 von einer programmierbaren
PLL-Schaltung erzeugt.
Als Speicher für die bis zu 5 Kanäle wurde ein inzwischen nicht mehr erhältliches
Matrix-PROM-IC (S353) verwendet. Dieser Speicher kann nicht neu programmiert
oder gelöscht werden.
Für APRS-Betrieb auf einem Kanal (TX/RX 144.800MHz) kann der Speicher-IC durch
eine Diodenmatrix ersetzt werden, welche auf einen 28-poligen IC-Sockel gelötet
wird. Alle Dioden sind vom Typ 1N4148.

Anschlüsse:
An der 32-poligen Steckverbindung sind folgende Signale herausgeführt:

Die Pins 14,15 und 16 sind unbedingt auf Masse (Pin 11) zu
legen, um den mit der Diodenmatrix programmierten Kanal auszuwählen. Ohne diese
Verbindungen ist das Gerät nicht betriebsbereit.
Über Pin 7 wird das Gerät eingeschaltet, indem dieser Pin mit Masse verbunden
wird.
Der 4.7k-Widerstand bestimmt die Lautstärke am Lautsprecheranschluss. Der
NF-Pegel zum TNC wird hierbei nicht beeinflusst.
Der Lautsprecheranschluss ist vorgesehen, um testweise dem Funkbetrieb zuhören
zu können.
Wenn ein zur Steckerleiste passendes Gegenstück nicht zur Verfügung steht, so
kann man sich mit einem Rest Lochrasterplatine und einreihiger Buchsenleiste
behelfen:

Ein Kabel zwischen dem KF163 und einem TNC, z.B. zum Aufbau eines APRS-Digi wäre
folgendermaßen beschaltet:

Abgleich:
Zum Abgleich des KF163 auf die neue Frequenz sind folgende Hilfmittel nötig:
- ein zweites Funkgerät (z. B. Handfunkgerät) auf
144.800 MHz
- ein Lautsprecher oder Kopfhörer, an die Steckerleiste
des KF163 angeschlossen
- eine PTT-Taste, an die Steckerleiste des KF163
angeschlossen
- ein Abschlusswiderstand (Dummy-Load), an die
Antennenbuchse des KF163 angeschlossen
- einen Abgleichschraubendreher, passend für die
Ferrit-Spulenkerne des KF163
- ein Multimeter, Messbereich 20V Gleichspannung
- eine entfernte Station auf 144.800 MHz oder besser
einen Meßsender
Abgleich RX-VCO:
Gerät umdrehen (Leiterplattenseite sichtbar), mit dem zweiten Funkgerät
senden, und am Abgleichpunkt "RX-VCO" drehen, bis die Modulation des
zweiten Gerätes im Kopfhörer hörbar wird.
Daraufhin die Spannung zwischen dem Messpunkt "UA" und Masse messen,
und diese auf etwa 4V optimieren.
Abgleich TX-VCO:
PTT am KF163 tasten, am Abgleichpunkt "TX-VCO" drehen, bis der Träger
des KF163 im zweiten Funkgerät hörbar wird.
Spannung zwischen Messpunkt "UA" und Masse messen und -bei gedrückter
PTT- auf etwa 4V optimieren.

Abgleich Empfängerkreise:
Meßsender an Antennenbuchse des KF163 anschliessen und schwaches, gerade noch hörbares
Signal auf 144.800 MHz einspeisen.
Ersatzweise das KF163 an eine Antenne anschliessen und eine entfernte Station
empfangen.
Alle Spulenkerne "VHF-Vorkreis" auf minimales Rauschen des Testsignals
optimieren, hierbei ist es notwendig, die Spannung des Meßsenders während des
Abgleichs zu verringern.

Weitere Hinweise:
Am Abgleichpunkt "Rauschsperre" kann der Einsatzpunkt der Rauschsperre
angepasst werden.
Die Rauschsperre wirkt nur auf den Lautsprecheranschluss. Für
Packet-Radio-Betrieb ist die im TNC/Modem eingebaute digitale Rauschsperre
wirksam.
Einfache APRS-Bakensender (TinyTrak o.ä.)können auch den Lautsprecheranschluss
als Kanal-belegt-Kriterium verwenden.
Auf der Oberseite des Gerätes befindet sich im Kühlkörper eine Schraube.
An einem dahinter angebrachten Trimmpoti kann die Sendeleistung eingestellt
werden. Bei den im Betriebsfunk gebräuchlichen 6W-Geräten sind maximal etwa
10-12W Sendeleistung erreichbar.
Der Hub des Sendesignals sollte mit einem Hubmesser (zur Not auch durch Abhören
mit einem zweiten Funkgerät) am Ausgangstrimmer des TNC/Modem eingestellt
werden.
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